05 März 2013

Giacometti

Hamburg im Giacometti-Fieber. In der Kunsthalle und im Bucerius Kunstforum gibt es gleich zwei Ausstellungen über Giacomettis Arbeiten, die sich gut ergänzen. Eine Ausstellung setzt sich mit seinem Leben und den Hauptfiguren seiner Arbeit auseinander: dem gehenden Mann und der stehenden Frau (sic). Im Fokus der anderen stehen vor allem seine Portraits.
Ich hatte in Kanada und italien in Ausstellungen schon größere Originale gesehen, aber die ganz winzigen Bronzen haben mich überrascht: stecknadelgroße Figürchen auf winzigen Sockeln und trotzdem sind sie voller Ausdruck. Was diese Ausstellungen ausmacht sind auch die vielen Dokumente, die Schwarzweiß-Fotografien und Filmdokumentationen. Zu sehen wie ein Künstler, dessen Werke man gerade als Originale vor sich hat, mit seinen Händen arbeitet, hat mich immer besonders fasziniert und inspiriert. Vor allem wenn das Werk abgeschlossen ist und es seine Hände nicht mehr gibt.

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