06 Juni 2009

Neue Welten

Seit kurzem bewege ich mich auch in der Twitter-Welt. Es wird überall so kontrovers darüber berichtet und besonders die ablehnende Haltung vieler hat mich neugierig gemacht.
Um sich ein Bild zu machen, muß man Mitglied werden, von außen ist es wirklich nicht zu beurteilen, was es einem nützen kann.
Also einfach einloggen und ein Profil einrichten (anonym oder personalisiert). Ich zwitschere unter »KulturDesign« und folge allerlei spannenden Ressourcen und Menschen. Chatten interessiert mich nicht, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Das tun allerdings viele, aber denen muß ich ja nicht folgen.
So habe ich schon wunderschönes Design entdeckt, Gratis-Schriften, Photoshop-Tutorials für diverse Projekte, die Kunstszene in Mexico oder Barcelona, twitternde Astronomen, Musiker, Wortkünstler, Politiker und Organisationen. Es ist intuitiv und oft zufällig, was man entdeckt, indem man einfach guckt wem jemand den man interessant findet folgt.
Selbst schreibe ich ab und zu Hinweise auf Neuigkeiten in diesem Blog, Kultur-Termine und nette Zitate in Deutsch und Englisch. Aber eher nur einmal am Tag.
Mit verschiedenen kostenlosen Tools kann man zeitsparend die Informationen verwalten.
Bisher ist es für mich absolut keine Zeitverschwendung, sondern purer Gewinn an neuem, interessanten Input, den ich durch meine normale Art zu surfen, nicht bekommen hätte (Suchmaschine und dann vielleicht fünf Ergebnisse angucken und noch ein paar Verweisen dieser Seiten folgen - also eher linear).
Twitter ist Chaos – und das gefällt mir.

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