01 April 2015

April, April!

 
Seit achteinhalb Jahren layoute ich jeden Monat die Sternkarte für das Planetarium Hamburg. Die Karte wird an die Besucher verteilt und man kann sie von der Website runterladen. Dort gibt es außerdem einen Podcast und weitere Infos zum Sternenhimmel des jeweiligen Monats. Hier ist der Sternenhimmel im April

Im Hamburger Abendblatt wird die Karte auch schon einige Jahre online angeboten und in der Printausgabe abgebildet.
Wer sich für Astronomie interessiert kann dabei eine ganze Menge erfahren – und dieser schöne Service vom Planetarium ist sogar kostenlos.

30 März 2015

Kleister selbstgemacht (1. Versuch)

 
Kleister brauche ich vor allem für Collagen, Pappmaché und um größere Papiere flächig zu verkleben. Aber warum extra Tapetenkleister kaufen, wenn man ihn ganz einfach und viel günstiger selbst machen kann? Und manchmal braucht man spontan Kleister und hat weit und breit keinen Laden. *
Also habe ich mal ausprobiert Kleister selbst zu kochen und damit ein Glas aus Weizenmehl und eins aus Maisstärke hergestellt.

Dafür hab ich 2 Esslöffel Mehl (bzw. Stärke) in 250 ml kaltes Wasser eingerührt und auf dem Herd für ein paar Minuten zum Kochen gebracht. Dabei immer umgerührt, damit es nicht klumpig wird oder anbrennt. Das ging wirklich ganz fix. Wenn der Kleister kalt ist kann man ihn nochmal etwas verdünnen, falls er zu fest wurde, und ggf. durch ein Sieb streichen um letzte Klümpchen zu entfernen.
Der Kleister aus Weizenmehl (linkes Bild) ist etwas milchiger und klebt stärker als der aus Maisstärke (rechtes Bild).
Demnächst probiere ich noch ein paar andere Sorten aus.



* Als ich mal auf Hiddensee Urlaub gemacht hab, hatte ich Lust Objekte aus Strandgut und Papier zu machen. Wenn ich gewusst hätte, dass man so einfach Kleister aus Mehl machen kann, hätte ich die Heilpraktikerin in Neuendorf nicht um Tapetenkleister anpumpen müssen ;-)

24 März 2015

Netznadeln -> Recycling

 
In unserer alten Werkstatt am Elbdeich habe ich mehrere Netznadeln aus Holz gefunden, die die Fischer früher zur Netzherstellung und zum Flicken der Netze benutzt haben. Sie sind ca. 60-100 Jahre alt und haben als Spulen für meine gewachsten Buchbinderzwirne jetzt ein neues Leben bekommen. Ich LIEBE nützliche alte Dinge.


23 März 2015

Palmblattbuch

 
Aus einer doppelseitigen Collage habe ich ein kleinformatiges Palmblattbuch gemacht. Es ist eins von drei Büchern, die im Workshop »Künstlerbücher« bei Marí Emily Bohley entstanden sind. Palmblattbücher haben in jedem Blatt 2 Löcher und sind mit einem Band verbunden. Die Form entstand schon v. Chr. in Süd-Ost-Asien, damals wurden dafür stabile Palmblätter zugeschnitten und beschrieben. Es ist ein sehr schön kompaktes Format, was sich besonders für kurze Texte, wie Gedichte, und als Geschenk gut eignet.

Mein Buch ziert ein Zitat von Vincent van Gogh: »Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling«. Als Collagematerial dienten u. a.: Notenblätter, Landkarten, Buchseiten, Einwickelpapier, Teebeutel, Gaze, Parkscheine, Einkaufslisten, Papierreste, Algen ...
Die Collagen wurden sehr gut mit Kleister geklebt, nach dem Trocknen mit Tinte und Gesso bemalt und dann Rücken an Rücken mit Buchbindeleim verleimt und beschwert. Alles durfte über Nacht trocknen. Dann wurden die Karten zugeschnitten, gelocht und verbunden.

13 März 2015

Plakate für Django Deluxe

 
Für das Hamburger Trio Django Deluxe habe ich die Plakate zur aktuellen »Driving«-Tour gestaltet. Da die Anzahl der Musiker auf der Bühne etwas variiert, haben wir schließlich auf eine Abbildung von ihnen verzichtet und zeigen nur die Instrumente. Weniger ist mehr.

Die Jungs aus Wilhelmsburg machen Sinti-Swing vom Feinsten, auf der neuen CD und einigen Konzerten auch zusammen mit der wunderbaren NDR-Bigband. Hier findet ihr die Tourdaten und weitere Infos.

05 März 2015

Corporate Design für die Akquisefachfrau

 
Als Grafikdesignerin arbeite ich ja am liebsten für Firmen aus dem Kulturbereich und für Künstler und Musiker. Es gibt aber Ausnahmen. Denn wenn die Wellenlänge zum Kunden stimmt und mich das Thema/Produkt interessiert, wandern auch ganz andere Sachen auf meinen Bildschirm. Hier ist ein aktuelles Beispiel dazu: Das neue Logo und Corporate Design für die »Agentur für Unternehmenskontakte« Martina Bloch.

Ich habe Signet, Wortbildmarke und Hintergrundelement gestaltet, die für alle Anwendungen einen variablen Baukasten bieten. Martina hatte schon gute Vorstellungen davon, was sie wollte und was nicht ("ein Logo, das wirklich zu MIR passt") – und war dabei offen und flexibel, was mir als Gestalterin In der Zusammenarbeit mit ihr viel Freiraum ließ.

Der Umfang der Arbeit: alle Dateien für Print/Web, Visitenkarten, Briefpapier und ein Corporate Design Guide, der als Information für die Nutzung der Gestaltungselemente des Logos für Print und Web dient.

Das runde Signet bildet das Hauptelement des Corporate Designs: nordisch, klar, reduziert. Wie durch ein Bullauge aufgenommen, sieht man ein Boot in Bewegung, das den Buchstaben b darstellt und zwei Personen, von denen die eine der anderen den Weg zeigt und sie auf den richtigen Kurs bringt. Sie bilden ein patentes Team.
In der Wortbildmarke bildet die Firma das Meer auf dem das Boot fährt.

Als Ergänzung für vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten gibt es noch das Segelboot. Ein m ist in der Welle zu erkennen, ein b im Segelboot. Es kann im ganzen oder angeschnitten eingesetzt werden.
Wir haben uns für die Schrift Calibri in verschiedenenen Schnitten entschieden, sie hat eine zeitlose Wirkung und wurde 2005 vom niederländischen Designer Lucas de Groot entwickelt.
Die Farben sind maritim gehalten, mit einem klaren Kontrast zum frischen Weiß des Untergrunds.

Der Relaunch von Website und Blog steht auch bald an, dafür wurden patente Fachleute ins Boot geholt. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

23 Februar 2015

Retusche historischer Bilder

 
Regelmäßig fallen bei meiner Arbeit verschiedene Retuschearbeiten an. Entweder gehört das direkt zu den Grafikdesignjobs (pixelige Logos wurden geliefert, Farben müssen angeglichen werden, Bilder erweitert oder verändert, Personen im Hintergrund entfernt ...) oder es sind Beauty-Retuschen (Oberarme verschlanken, Gesichtshaare entfernen, Augen strahlen lassen, Zähne aufhellen ...) oder Bildcollagen. Und manchmal darf ich für die eine oder andere Ausstellung auch historische Bilder reparieren. Das finde ich sehr spannend und recherchiere dann auch gern etwas zu dem Thema. Das hier ist ein Ausschnitt aus einem Familienfoto der Fabrikantenfamilie Junge, um 1900 entstanden. Es hatte viele Kratzer und Flecken, die ich für das Industriemuseum Elmshorn retuschiert habe ohne den Charakter des alten Fotos zu verändern. Die optimale Basis für so eine Arbeit ist ein hochauflösender Scan bzw. das Original.
Was mir an solchen Arbeiten auch sehr gefällt: ich kann dabei Hörspiele hören :-)

16 Februar 2015

The last great lovesong

 
Für den irischen Singer/Songwriter und Multi-Instrumentalisten Finbar Furey habe ich das Tourplakat zur »Acoustic Lonesome Boatman Tour 2015« und die CD »The Last Great Lovesong« für den deutschen Markt gestaltet. Sie ist auf Pinorrekk-Records erschienen.

In einigen der Bild-Collagen und für die Hintergründe habe ich eigene Fotos verwendet. Die Schriftzüge sind zum Teil Kalligrafien, zum Teil ist es Computer-Typografie. Es kamen Aquarelle und Packpapier zum Einsatz. Ich wollte hier eine raue, benutze, echte Optik.

Ihr seht auf den großen Bildern jeweils die Versionen, die gedruckt wurden und auf den kleinen Bildern ein paar der Entwürfe, die aussortiert wurden. Eine Auswahl zu treffen fällt mir selbst nicht immer leicht, wenn ich tief in einem Projekt drinstecke. Dann bin ich oft ganz froh, dass die Qual der Wahl bei den Auftraggebern liegt. Habe ich deutliche Favoriten, dann gebe ich von vornherein weniger Entwürfe ab.

08 Februar 2015

Sesam, öffne dich!

  ... oder das 2. Zigarrenkisten-Projekt

Mein Thema sind diesmal Unfälle und was sie bewirken. Philosophisch gefragt: Hat ein Unfall wirklich NUR negative Aspekte? Lernen wir wirklich erst SPÄTER etwas daraus? Sind die Veränderungen zu integrieren? Worauf lasse ich mich ein? Lasse ich mich überhaupt auf etwas ein? Wie verändert ein Unfall meinen Blick auf das große Ganze und auf die anderen?
Künstlerisch betrachtet: Schon Bob Ross erfreute sich an »many happy little accidents«. Ein Klecks an der »falschen« Stelle kann ein Bild ganz wunderbar verändern. Ladet den Zufall ein, seid offen und spielt mit. Ihr werdet euch wundern, wie sehr das bereichern kann. Immer wieder.
Die Dadaisten zerlegen Texte in einzelne Worte oder Laute und setzen diese dann willkürlich wieder zusammen. Wunderbares entsteht wie von Zauberhand. Oder auch völliger Mist, was soll's: weitermachen.

Sich von Unfällen und Zufällen leiten zu lassen befreit mich von vermeindlichen Ansprüchen der Gesellschaft und dem von mir sonst immer angestrebten Perfektionismus. Ich trete einen Schritt zurück und lasse etwas zu. Nicht immer alles im Griff haben zu wollen empfinde ich als sehr wohltuend.

Meine Projekt sollte vor allem BLAU sein, eine Farbe voller Symbolkraft. Blau wie das Wasser, was die ganze Erde verbindet und nährt. Ohne Wasser kein Leben. Blau wie die Luft, der Himmel, der blaue Planet, die blaue Stunde, blaue Augen und blaue Flecken, blau machen oder blau sein … feeling blue. Dazu als Kontrast und Ergänzung kleine goldene Details. Gold für Reichtum, Fülle, Glamour, Werte, goldene Herzen oder goldene Hände, den goldenen Schnitt, die goldene Mitte. Gold für Dekadenz und »mehr Schein als Sein«. Gold für Schönheit oder Unterdrückung. Blutgold, flüssiges Gold, schwarzes Gold, Hüftgold. Wann ist denn etwas »goldrichtig«?

Da ich gerade im Kalligrafie-Kurs von Gaby Fanslau in Lüneburg die Unziale lerne, habe ich sie in meinem Leporello exzessiv »benutzt«. Der Titel ist Unziale-Unfälle. Die Schrift ist teilweise krumm und schief, schnell und langsam geschrieben, zerrissen, positiv-negativ, gebrochen, geknickt und wieder neu zusammengesetzt. Es gibt Kleckse, Wischer und Schreibfehler, Verlaufenes, Abdrücke und Gematsche.

Das Leporello besteht aus verschiedenen Papieren und Resten, Packpapier, Aquarellpapier, Tonpapier, Tapete, Stoff, Flächenvorhang, Spielkarten (die abgenudelten Loriotkarten aus meiner Doko-Runde), Seekarten, Buchseiten. Kaputtes und altes wird recycelt/upcycelt und bekommt eine neue/andere Bestimmung. Unfälle führen zu Veränderungen. Alles ist zusammengeklebt und genäht, gerissen, gelocht, zerschnitten, gefaltet, gestaucht.
Die Texte sind genauso wild zusammengesetzt, da trifft Matthias Claudius' Abendlied aus den 1770ern unmittelbar auf eine Spam-Mail von 2015 ein Haiku und Wortfetzen aus meinem gehirnerschütterten Gehirn. Let it flow.

Und weil ich das so oft gefragt werde: es ging alles sehr schnell, denn je mehr man übt umso leichter geht es einem von der Hand. Die Hauptarbeit hab ich an einem Wochenende im Januar vollbracht, an dem ich verordnet bekam NICHTS zu tun. Bitteschön – so sieht mein Nichts aus :-)

(---> auf die Bilder klicken, dann werden sie größer)

26 Januar 2015

Musik und Kalligrafie …

was hat das denn jetzt miteinander zu tun?


Sehr viel. Schreiben ist nicht gleich schreiben. Eine große Rolle beim »Schönschreiben« spielen Konzentration, Rhytmus und Atmung. Wer z. B. vorher Sport gemacht hat, viel Koffein getrunken hat oder aufgeregt/gehetzt/genervt ist, der wird das ganz deutlich merken. Eigentlich Zeitverschwendung sich dann hinzusetzen um Kalligrafie zu praktizieren. Außer es soll wild aussehen – dann nur zu.
Hier geht es erstmal um eine ruhige Hand. Und dann geht es auch noch darum sich nicht zu verschreiben. Das passiert leider oft, wenn man nicht ganz bei der Sache ist. Und es gibt keine »Undo-Taste« – Fehler sind schwer bzw. manchmal auch gar nicht zu korrigieren. Man muss von vorn anfangen.

Bei mir funktioniert es wirklich sehr gut mit Hintergrundmusik zu arbeiten. Ich habe einen Mix, den ich »Klangteppich« nenne. Es sind meist Stücke ohne Gesang (und wenn, dann Chor oder unverständlich), eher ruhig, fließend. Sie lenken nicht ab, blenden aber andere Geräusche aus, so dass ich mich besser konzentrieren kann und leicht in einen Flow komme.
Ich geb euch mal ein paar Tipps, denn vielleicht arbeitet ihr ja auch gern mit Musik oder wollt es ausprobieren. Ob nun bei Kalligrafie oder irgendwelchen anderen Tätigkeiten. Macht euch einen eigenen Mix, dann müsst ihr nicht zwischendurch überlegen was als nächsten kommen soll. Mein Klangteppich ist über 3,5 Stunden lang und ich lasse ihn in zufälliger Reihenfolge laufen.

Die Musik darf keine zu große Dynamik enthalten, keine großen Unterschiede in der Lautstärke und nicht zu schnell sein. Man kann nicht sagen, dass Klassik grundsätzlich funktioniert, dem ist nicht so.
Oft ist Filmmusik gut geeignet, denn da spielt sie ja auch eine wichtige Rolle – im Hintergrund. Gute Komponisten sind da z. B. Wim Mertens, Michael Nyman, Bruno Coulais, Yann Tiersen, Niki Reiser, Ludovico Einaudi.

Konkrete Stücke und Platten, die ich euch empfehle:

The Köln Concert, Part I – von Keith Jarrett (26 Minuten!)
Una Mattina - von Ludovico Einaudi (ganze Platte Una Mattina)
The Scent of Love – von Michael Nyman (vieles aus The Piano)
Struggle for Pleasure – von Wim Mertens (vieles aus Belly of an Architect)
La Califfa – von Ennio Morricone
Sister Sara's Theme – von Ennio Morricone
Jenseits der Stille – von Niki Reiser (vieles aus Jenseits der Stille)
The Lion fell in love with the lamb – von Carter Burwell (einiges aus Twilight)
J'y Suis Jamais Allé – von Yann Tiersen (Le Fabuleux Destin d'Amélie Poulain)
Comptine D'un Autre Été: L'après Midi – von Yann Tiersen (Le Fabuleux Destin d'Amélie Poulain)
Les Choristes – von Bruno Coulais (vieles aus Les Choristes)
Brokeback Mountain 1 – von Gustavo Santaolalla (vieles aus Brokeback Mountain)
Taste of Summer – von Stephan Borman (vieles von Songs from a small room)
Overture – Steve Fisk & Benjamin Gibbard (About a son)
Waltz for Eino – Lepistö & Lehti (Radion Moskova)

Vivaldi: Violin Concerto In F Minor, Op. 8/4, RV 297 – von Albrecht Mayer (In Venedig)
Chopin: Prelude #15 In D Flat, Op. 28/15 – von Martha Argerich (Chopin: Préludes, Sonata #2)
Telemann: Recorder Sonata In C, TV 41/C5  – von Dorothee Oberlinger (Telemann: Works For Recorder)

Wie wunderbar Klaviermusik Kalligrafie ergänzt könnt ihr in diesem Video sehen. Es zeigt die kreative Kooperation von Massimo Polello und Birgit Nass »Wunderkammer«

Wenn ihr auch Musik-Tipps für mich habt: immer her damit!

19 Januar 2015

Mein Arbeitsplatz 2015

 
Mein Arbeitsplatz – ein Arbeitsplatz? Nein, das wäre mir zu wenig. Neben meinem Computerarbeitsplatz mit einem großen, meist aufgeräumten Tisch, habe ich einen Zeichen- und Kalligrafie-Arbeitsplatz. Um den geht es jetzt, denn ich habe ihn optimiert: Die Wand dunkelblau gestrichen und Vierkantleisten angebracht auf denen alle meine Tinten und Tuschen Platz finden. Sie sind geordnet nach Marken und Arten (wasserfest – wasserlöslich). Es erleichtert die Wahl und bringt mir viel Übersicht und mehr Platz auf dem Tisch.

Außerdem sieht es sehr gut aus. Auf dem kleinen Bild könnt ihr sehen wie die Wand vorher aussah.

In der Werkstatt nebenan habe ich noch einen Keramikarbeitsplatz (Töpferscheibe, Ofen & Co), einen Bereich zum Drucken (Abziehnudel und Siebdrucktisch) und einen zum Nähen (ein ausklappbarer Tisch, der samt Maschine im Schrank verschwindet). Dann gibt es eine Spüle mit Arbeitsplatte, was zum Farbenmischen und Töpfern unerlässlich ist. Die meisten Wände sind mit Farben und Materialregalen ausgestattet. Es klingt größer als es ist, es ist einfach gut organisiert

Ich bin wirklich happy, dass ich Raum habe für alles und nicht groß umräumen muss um das eine oder andere zu tun. Einen Kurs könnte ich hier aber nicht geben, höchstens im Sommer, wenn die Teilnehmer draußen arbeiten können. Ja, so etwas spukt in meinem Kopf herum, denn ich bekomme öfter Anfragen, ob ich das nicht mal anbieten möchte. Lasst mich mal noch etwas darauf herumkauen :-)

Mir ist es sehr wichtig einen schönen, aufgeräumten und praktischen Arbeitsraum zu haben – hier verbringe ich schließlich einen Großteil des Tages. Und nur wenn um mich herum kein Chaos herrscht, dann kann ich klar und konzentriert denken und kreativ sein. Das sogenannte kreative Chaos entsteht im Eifer des Gefechts von ganz allein. Das darf auch sein. Am Abend, oder nach einer bestimmten Projektphase, muss es dann aber wieder verschwinden und Raum für neue Ideen und Projekte machen.

Ich wünsche euch ein fantastisches, aufgeräumtes Jahr 2015 (also z. B. Sommer im Sommer und Winter im Winter), gespickt mit lauter schönen Überraschungen.

24 Dezember 2014

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